Vier Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung werden neue Modellkantinen im Kantinenprogramm NRW
Der offizielle Auftakt der Zusammenarbeit fand am 27. Mai 2026 in der Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf statt.

Das Kantinenprogramm NRW geht in die zweite Runde – „Macht Appetit auf Morgen!“
Anfang 2026 startete die zweite Projektlaufzeit des Kantinenprogramms NRW, gefördert durch das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW (MLV NRW). Nun begleitet das Projekt vier neue Modellkantinen auf ihrem Weg zu einem zukunftsfähigeren Verpflegungsangebot.
Sechs Modellkantinen haben sich im Laufe der ersten Förderphase bereits als praxisnahe Lernorte etabliert – erfolgreiche Praxiseinrichtungen, die ihr Wissen und Ihre Erfahrungen aktiv an andere Einrichtungen weitergeben.
Wie können Kantinen ihr Speiseangebot gesundheitsfördernd, attraktiv und zukunftsfähig gestalten? Wie lassen sich Lebensmittelabfälle reduzieren? Wie lässt sich eine regionale Beschaffung stärken und wie lassen sich Gäste für eine ressourcenschonende Ernährung gewinnen?
Auch in der zweiten Förderphase stehen zentrale Zukunftsfragen im Fokus. Diese vier Verpflegungseinrichtungen aus Nordrhein-Westfalen haben sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit dem Kantinenprogramm tragfähige Antworten auf diese Fragen zu entwickeln:
- Die Kreisverwaltung Heinsberg / DeinWerk gGmbH
- Das Haus Maria Veen in Reken
- Die Rheinland Klinikum Catering GmbH Dormagen
- Das Justizzentrum Köln / Monte Gusto GmbH
Der Auftakt der Zusammenarbeit fand am 27. Mai 2026 in der Geschäftsstelle der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf statt. Dort trafen sich die beteiligten Einrichtungen mit dem Beratungsteam des Kantinenprogramms NRW, dem Beratungsunternehmen a‘verdis und Vertreterinnen des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW. Im Mittelpunkt standen Kennenlernen, fachlicher Austausch und Vernetzung.
So geht es weiter:
Ab Juni 2026 werden die Einrichtungen durch Expert:innen des Kantinenprogramms NRW und a'verdis individuell begleitet. Der Start erfolgt mit Bestandsaufnahmen vor Ort inklusive Konzeptionsworkshops. Darauf aufbauend folgen themenspezifische Tagesworkshops, Online-Treffen sowie regelmäßige Austauschrunden. Im Jahr 2027 entwickeln sich die teilnehmenden Kantinen schrittweise zu Lernorten weiter, in denen Erfahrungen und erprobte Ansätze weitergegeben und für andere Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung nutzbar gemacht werden. Gemeinsam. Praxisnah. Handlungsorientiert.
